Spielplan 2016/2017

Margrit Kempf
Letzter Vorhang

Spielplan 2016/2017

Onkel Toms Hütte
Onkel Toms Hütte

Wer hat Angst vor Virginia Woolf?
Wer hat Angst vor Virginia Woolf?

100 Quadratmeter
100 Quadratmeter

Zu spät! Zu spät! Zu spät!
Zu spät!
Zu spät! Zu spät!

Hautnah
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Krach im Hause Gott
Krach im Hause Gott

Auf ein Neues
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Ein Volksfeind
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Don Karlos
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Das Haus am See
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Spielplan 2015/2016

The King's Speech - Die Rede des Königs
THE KING'S SPEECH

Onkel Toms Hütte
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Ein Volksfeind
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Krach im Hause Gott
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Zwei beste Freunde
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Das Haus am See
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Auf ein Neues
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Der große Gatsby
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Die Marquise von O...
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Die Harry Belafonte Story
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Szenenfotos - Die Räuber
zur Fotogaleriezur Fotogaleriezur Fotogaleriezur Fotogalerie Hier sehen Sie eine Auswahl von Szenenfotos der Produktion "Die Räuber".
    
  
Der RÄUBER-FLYER für Ihre Werbung (in Schulen etc.) hier zum DONWLOAD.
 

 
Die Räuber
Schauspiel von Friedrich Schiller

Inthega
-Preis 2010

Die restaurierte Handschrift von Friedrich Schiller
aus dem Rollenbuch "Die Räuber".
 

Julian Weigend  


  
INTHEGA-Preis 2010
Laudatio der INTHEGA:

Als Schillers Drama 1782 in Mannheim uraufgeführt wurde, kam es zu unglaublichen Szenen im Saal. So erregt und aufgewühlt hatte noch nie ein Publikum reagiert: Schreie, Anfälle von Ohnmacht, fremde Menschen, die sich in die Arme fielen, bis schließlich die Ordnungsmacht eingreifen musste. So war es damals.
 
Mehr als 200 Jahre später haben "Die Räuber" nichts von ihrer suggestiven Macht über das Publikum verloren und auch nichts von ihrer zeitlosen, immerwährenden Botschaft eingebüßt, wie die fein durchdachte, brillante Inszenierung von Christoph Brück zeigte. Da agiert ein junges, großartiges Ensemble, dass es eine Freude ist, das mitzuerleben. Allen voran Julian Weigend und Julius Bornmann als ungleiches Brüderpaar, die, jeder auf seine Art, um die Liebe des Vaters buhlen und gleichzeitig gegen ihn rebellieren.
 
Manchem Zuschauer verschlägt es auch heute noch den Atem, angesichts der Aktualität des Gebotenen. Die Analogien zur Gegenwart werden deutlich herausgearbeitet, wenn auch nicht überstrapaziert. Die Rebellion der Jungen gegen eine müde gewordene Elterngeneration, die ihre Ideale längst auf dem Altar gesellschaftlicher Zwänge und staatlicher Bevormundung geopfert hat, wird mit so großer Leidenschaft und spielerischer Leichtigkeit geboten, dass noch jedes Publikum allabendlich mit Bravos und begeistertem Applaus reagiert hat.
 
Für diese gelungene Inszenierung verleiht die INTHEGA
den 3. Preis der Spielzeit 2009/2010 in der Sparte Schauspiel.

 
  


3. Tournee:
4. November bis 20. Dezember 2011

Premiere: 4. November 2011 in Waldkraiburg

2. Tournee:
22. Januar bis 1. März 2011

Premiere: 22. Januar 2011 in Schwalbach am Taunus
 
1. Tournee:
21. Januar bis 20. März 2010

Premiere: 21. Januar 2010 in Wolfsburg

Regie: Christoph Brück
Bühnenbild: Claudia Weinhart
(Preisträgerin des "Rolf-Mares-Preis der Hamburger Theater" 2009 in der Kategorie: Außergewöhnliches Bühnenbild)
Kostüme: Adriana Taratufolo
Musikalische Einrichtung: Achim Zeppenfeld


Karl von Moor - Julian Weigend
Franz von Moor - Julius Bornmann
Amalia von Edelreich - Maya Forster
Maximilian von Moor - Hans H. Steinberg
Hermann - Wolfgang Grindemann
Spiegelberg - Achim Grauer
Schweizer - Anna Kaminski
Roller - Julian Manuel
Razmann - Simon Pearce
Pater - Wolfgang Grindemann
Kosinsky - Julian Manuel
Professor - Wolfgang Grindemann

 
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  Die Räuber


Julian Weigend wurde dem Publikum seit 1998 besonders bekannt als Schimanskis Assistent Thomas Hunger in der ARD-Reihe "Schimanski" an der Seite von Götz George.
 
Seit er 1993 zum ersten Mal für "Schöndorf" vor der Kamera stand, spielte Julian Weigend in unzähligen Fernsehproduktionen wie in den Serien "Zappek", "Die Straßen von Berlin", "Alarm für Cobra 11", "Küstenwache", "Soko", "R. I. S. - Die Sprache der Toten". Auch in Kinofilmen wirkte er mit, so u.a. neben Moritz Bleibtreu in "Lammbock". Aktuell ist Julian Weigend in der Serie "Geld Macht Liebe", in den TV-Movies "Fluch der Begierden", "Lenya", "Liebesticket nach Hause" und demnächst in dem ARD/ORF-Film "Jakobsweg" zu sehen.
 
Eigentlich kommt Julian Weigend vom Theater. Seine Bühnenkarriere begann er 1992 bei den Sommerfestspielen Feuchtwangen. Es folgten Engagements am Landestheater Schleswig-Holstein, den Bad Hersfelder Festspielen, dem Schlossparktheater Berlin sowie den Berliner Kammerspielen. Zuletzt spielte er am Theater St. Gallen den Salieri in "Amadeus". In Bad Hersfeld wurde er mit dem Publikumspreis und mit dem Großen Hersfeldpreis (Preis der Kritiker) ausgezeichnet.
 
Szenenfoto
Szenefoto
 
   

Brillant dargeboten
 
Schillers Jahrhundertstück begeisterte
 
Brillante schauspielerische Leistung der prominent besetzten Hauptrollen


Der große Besucherandrang des beifallsfreudigen Publikums spricht für die zeitlose Aktualität des Klassikers.
 
Acher- und Bühler Bote, 27.1.2010

   

 


   

Dem gesamten Ensemble wurden zum Schluss kaum endende Ovationen gebracht, die auch Christoph Brück für eine Inszenierung von überzeugender Geschlossenheit gelten mussten.


Herforder Kreisblatt, 28.1.2010

   

Szenenfoto
Szenenfoto: Rechte Theatergastspiele Kempf GmbH
 
Über das Stück:
"Es ist ein merkwürdiges Paar ungleicher Brüder, das der zwanzigjährige Friedrich Schiller in seinem ersten Drama ersonnen hat. Franz, der geduckte Junior-Chef im Hause Moor, der darauf sinnt, Vater und Bruder aus dem Weg zu räumen. Und Karl, der Studienabbrecher, der fern von daheim über die Stränge schlägt und, von Franz verleumdet und vom Vater verstoßen und enterbt, zum Gesetzlosen wird.
 
Hier ist der überangepasste Karrierist zugleich ein philosophischer Grübler, der seine Gewaltphantasien mit chirurgischer Präzision auslebt, und der weltläufi ge Intellektuelle zugleich ein impulsiver Tatmensch, dessen Rebellion blindwütig Amok läuft. Von Selbstermächtigung träumen beide und zerstören dabei alles, um dessentwillen sie sich empören...
 
Indem Schiller die Charaktere seiner Kain-und Abel-Paraphrase paradoxal anlegte - hier Karl, ein Idealist ohne Ideale, weil er für diese zu wenig Phantasie besitzt, dort Franz, ein Realist ohne Realität, weil er für diese zu viel Phantasie besitzt – nimmt er die Dialektik der Freiheit, die erst später zur kollektiven historischen Erfahrung werden sollte, spekulativ vorweg. Als Gedankenexperiment über den Extremismus bietet der Stoff eine logische Fortsetzung des Gewaltdiskurses."
Aus: Süddeutsche Zeitung, 18.08.2008

 

Szenenfoto
Szenenfoto
 
 
Szenenfoto
Szenenfoto
 
 
   

Karl von Moor - ein revolutionärer Held, ist mehr als nur Inbegriff einer verklärten Räuberromantik. Er ist der Umstürzler par exellence.


Aus: Schiller.ARD.de

   

 
   
... eine intensive Intrige. In der setzte neben Julius Bornmann, er brillierte in der Rolle des Franz Moor, der kraftvoll-entschlossen wirkende Julian Weigend als Franzens Bruder Karl Moor die darstellerischen Glanzlichter.
 

... vom Kampf um Freiheit, jugendlichem (verblendeten) Idealismus und persönlichem Scheitern - ein eindringlich in Szene gesetzter Klassiker.


Wolfsburger Nachrichten: 22.1.2010

   

 
Christoph Brück über "Die Räuber": Mit seinem Erstlingswerk hat Friedrich Schiller dem Theater ein Stück voll praller Konfl ikte, voller Jugendideale und voller Jugendtrotz geschenkt. Zwei entartete Sprosse werden von ihren Eitelkeiten in ihren Handlungen bestimmt und ins Unglück getrieben. Indem sie ihren Vater töten, zerstören sie sich. Eine Gruppe gebildeter junger Männer ohne Aussicht auf Verwirklichung ihrer Sehnsüchte greifen zum Mittel der willkürlichen und brutalen Gewalt. Sie rebellieren gegen staatliche Institution und Bevormundung, werden zu Brandstiftern und Mördern und vernichten damit ihr Recht auf Leben. Es fi ndet ein Duell der Weltzerstörung statt.
 
Gesetze und Normen werden gebrochen und Grausamkeiten im Namen einer gesellschaftlichen Utopie begangen. Die Idee der Freiheit wird zu einem halsbrecherischer Kampf gegen Gut und Böse. Hinterhältiger Vatermord steht gegen hingebungsvolle, reine Liebe. Es geht um Macht, um Selbstverwirklichung und Selbstaufgabe. Schillers Figuren agieren kompromisslos radikal.
 
Sie halten niemals an, sie überwinden nicht - sie überrennen alle Hindernisse. Dabei empfi nden, leben und handeln sie die ganze Zeit am Limit ihrer Emotionen. Jede Figur bewegt sich im Alles oder Nichts, erzeugt immer nur Sturm und Drang.
 
Da gibt es kein Abwägen, kein Verständnis, kein Verweilen, es gibt nur ein Vorwärts. Worte und Sätze reißen wie eine Sturmfl ut alles mit sich. „Jedoch der schrecklichste der Schrecken, das ist der Mensch in seinem Wahn…“ Welch ein Geniestreich! Welch ein dramatischer Wurf, mit brisantem Stoff für gleich mehrere Stücke. Ein Muss für den Spielplan der Theatergastspiele Kempf und eine lustvolle Herausforderung für das Publikum.

Christoph Brück, 22.08.2008

       
   

Packende Inszenierung von Schillers Jugenddrama beweist erschütternd die Zeitlosigkeit der „Räuber"
 
... Theaterabend, der dem Oberallgäu Glanzstunden der Bühnenkunst bescherte,
wie man sie sonst nur an renommierten Häusern erlebt.


Allgäuer Zeitung, 6.2.2010

   

 
   
Veranstalterresonanz

 
Das war eine sehr (!) gute Aufführung, sowohl was die Leistung der Schauspieler betrifft, als auch die Übersetzung des Stückes in eine zeitgemäße Form!
 
Auch das Publikum war sehr angetan.
 
Wir hatten 4 Schulklassen unter den Zuschauern, die ebenfalls ganz begeistert waren. Vielleicht haben wir gestern ja ein paar neue Theater-Freunde unter dem jüngeren Publikum gewonnen.
 
i.V. Dr. Gundula Caspary
Theater- und Kulturprojekte Siegburg GmbH

 
Gastspiel in der Stadtbühne
der Stadt Siegburg am 1.3.2010


 
Nochmals ganz herzlichen Dank für diese grandiose Aufführung. Ich habe bisher nur Lob gehört, was die Schauspieler auch sicherlich dem lang anhaltenden Applaus entnehmen konnten.
 
Gastspiel im Neues Theater
Espelkamp am 30.1.2010


 
Sehr verehrte Frau Kempf,
„Die Räuber“ waren tatsächlich so ausgezeichnet, wie unser Kulturredakteur Klaus Schmidt das schreibt. Vielen Dank.
 
Freundliche Grüße
W. Gunther le Maire
Kulturgemeinschaft Oberallgäu e.V

 
Gastspiel im Theater im Hofgarten Immenstadt am 4.2.2010

   

Szenenfoto
Szenenfoto
 

 
   

Zuschauerresonanz


Liebes Kempf-Theater,
 
ich wollte mich für die grandiose, toll besetzte und intensiv erlebte Inszenierung der Räuber bedanken! Ich habe diesen klassischen Stoff noch nie so eindringlich wahrgenommen, was neben der Inszenierung für mich vor allem an der erstklassigen Zusammensetzung des Ensembles lag.
 
Viele Grüße
Dirk Burkhardt

 
Gastspiel im Pädagogischen Zentrum
in Lennestadt-Meggen am 20.2.2010

 
 
Sehr geehrte Frau Kempf,
liebes Team der Theatergastspiele Kempf,
 
... Ich bin keine Kritikerin, auch keine Journalistin. Ich gehe einfach nur gerne ins Theater. Aber was ich Montag auf der Bühne erleben durfte, übertraf meine Erwartungen. Eine moderne Fassung und vor allem ein junges engagiertes Schauspielerteam!
 
Diese Aufführung hat
Standing Ovations verdient.

 
... Wir im Publikum (800 Besucher) waren einfach nur begeistert und sprachlos und total fasziniert. Der anhaltende Applaus hat dies bewiesen. Deshalb verneige ich mich jetzt ganz tief vor den Schauspielern und sage Danke für diesen hervorragenden Theaterabend!
 
Mit freundlichen Grüßen,
Heike Hentschel

 
Gastspiel im Bürgerhaus Neuer Markt
in Bühl am 25.1.2010

 
 
Guten Tag,
 
gestern habe ich im Neuen Theater in Espelkamp "Die Räuber"
aus Ihrer Produktion gesehen.
 
Ich war bisher selten so beeindruckt von einer schauspielerischen Leistung wie die der Damen und Herren, die gestern auf der Bühne standen.
 
Das Ensemble hat es geschafft, mich sprachlos zu machen. Das passiert nicht oft.
 
Hut ab!
 
Viele Grüße
Sandra Pürsten

 
Gastspiel im Neuen Theater
Espelkamp am 30.1.2010

 
   

Szenenfoto
Szenenfoto
 

 
Szenenfoto
Szenenfoto: Rechte Theatergastspiele Kempf GmbH
 

 
Christoph Brück
Christoph Brück
 

 
 
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auch hier im Internet als pdf-Datei zum nachlesen.
 


 
 
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